Luxusimmobilien: Neue Trends und Chancen

Der Markt für Luxusimmobilien erlebt durch das anhaltende Wachstum des globalen Wohlstands und die steigende Anzahl wohlhabender Privatpersonen eine signifikante Entwicklung. Eine Studie von CBRE zeigt auf, dass insbesondere die europäischen Schlüsselmärkte wie London, Paris, Mailand und Amsterdam Veränderungen erfahren, angetrieben von dem steigenden Bedarf an Luxusimmobilien in verschiedenen Sektoren wie Einzelhandel, Hotels und Wohnen.

Im Bereich des Einzelhandels entwickeln sich die Luxuseinzelhandelsmarken laut der Studie stärker als der Massenmarkt. Das schlage sich auch auf das Miet- und Kapitalwertwachstum von Immobilien nieder. Zudem verlagere sich der Fokus von traditionellen Luxus-Einkaufsstraßen zu neuen Luxusvierteln, die zunehmend außerhalb der etablierten Luxuslagen entstehen. Auch zeige sich eine Verschiebung der Geschäftstypen. Geschäfte für Kosmetikartikel oder Haushaltswaren lösen aktuell die traditionellen Bekleidungsgeschäfte ab.

Der Luxushotelmarkt zeigt laut Studie ebenfalls eine positive Entwicklung, wobei die Anforderungen der jüngeren, wohlhabenden Generationen die Dienstleistungsstandards verändern. Diese Klientel sucht nach authentischen, sinnstiftenden Reiseerlebnissen, was die Nachfrage nach einzigartigen und erlebnisorientierten Luxushotels steigert. Im Bereich des Wohnens gibt es eine Zunahme bei der Nachfrage nach nachhaltigen Immobilien in weniger dicht besiedelten Gebieten sowie nach hochwertigen Zweitwohnungen, wobei besonders europäische Städte wie London und Paris beliebt bleiben.
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Lichtplanung: Frühzeitig für die perfekte Beleuchtung sorgen

Eine durchdachte Lichtplanung im Neubau ist unerlässlich, um später nicht im Dunkeln zu sitzen. Die richtige Beleuchtung sorgt nicht nur für ausreichendes Licht, sondern trägt auch zur Wohlfühlatmosphäre und funktionalen Gestaltung bei. Es müssen passende Leuchten installiert werden, um zu jeder Tageszeit eine angenehme Beleuchtung zu gewährleisten. Bauherren sollten daher bereits frühzeitig entscheiden, wo und welche Beleuchtung in den einzelnen Räumen benötigt wird.

Eine frühzeitige Planung ist entscheidend, um eine optimale Lichtgestaltung zu gewährleisten. Bereits während der Rohbauphase sollten Vorkehrungen für die Beleuchtung getroffen werden, etwa durch die Integration von Kabeln und Leerrohren für spätere Installationen. Der Grundriss hilft, die Beleuchtungsbedürfnisse jedes Raumes zu erkennen und entsprechend zu planen. Wichtig ist, dass sowohl Grundbeleuchtung als auch Akzentbeleuchtung berücksichtigt werden. Während die Grundbeleuchtung für eine flächendeckende Helligkeit sorgt, kann Akzentbeleuchtung bestimmte Bereiche hervorheben.

Die Beleuchtung muss an die verschiedenen Raumfunktionen angepasst werden. Im Arbeitszimmer ist beispielsweise bläuliches Licht von Vorteil, während in Schlafräumen warmes Licht für eine entspannte Atmosphäre sorgt. Auch in speziellen Bereichen wie der Küche, dem Bad oder dem Flur sollten funktionale und stimmungsvolle Beleuchtungskonzepte bedacht werden. Eine gut geplante Beleuchtung erhöht nicht nur den Komfort, sondern trägt auch zur Sicherheit bei, sowohl im Innenbereich als auch im Außenbereich des Hauses.
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Energieeffizienz: Klimaschutz durch Gebäudesanierung

In Deutschland entfallen rund 30 Prozent des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen auf den Gebäudesektor. Ein großer Teil der etwa 15 Millionen Ein- und Zweifamilienhäuser ist energetisch veraltet. Moderne Dämmungen und effiziente Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien können jedoch den Energieverbrauch deutlich senken und gleichzeitig den Wohnkomfort erhöhen. Eine Sanierung trägt aktiv zum Klimaschutz bei, indem sie den Wärmeverlust verringert und den Energiebedarf reduziert. Darauf weist die Deutsche Umwelthilfe hin.

Trotz des Potenzials, das eine energetische Sanierung bietet, scheuen viele Hausbesitzer die anfänglichen Investitionen. Dabei können langfristige Einsparungen die Kosten ausgleichen und zusätzlich einen Beitrag zur Energiewende leisten. Der wirtschaftliche Nutzen von Sanierungen ist evident: Durch sie lassen sich CO2-Emissionen senken, durch sie lässt sich der Verbrauch fossiler Brennstoffe reduzieren und durch sie werden Gebäude unabhängiger von Energiepreisschwankungen. Zudem sorgen modernisierte Gebäude für ein angenehmes Raumklima.

Zur Unterstützung von Eigentümern wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Förderprogramme zur Steigerung der Energieeffizienz eingeführt. Diese Maßnahmen reichen jedoch noch nicht aus, um das volle Potenzial auszuschöpfen. Laut DUH ist es daher entscheidend, dass die Politik weitere Lösungen entwickelt und die Rahmenbedingungen verbessert, um eine nachhaltige Reduktion des Energieverbrauchs zu ermöglichen. So könnten auch ökonomische und soziale Vorteile wie eine höhere Versorgungssicherheit und die Schaffung neuer Arbeitsplätze erzielt werden.
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Rechtsprechung: Stromdiebstahl führt nicht immer zur Kündigung

Das Amtsgericht Leverkusen entschied, dass ein Vermieter einem Mieter wegen Stromdiebstahls für ein Elektroauto nicht fristlos kündigen darf (AZ: 22 C 157/23). In vorliegenden Fall hatten Mieter ihr Hybridfahrzeug wiederholt an einer allgemeinen Steckdose des Mehrfamilienhauses aufgeladen. Das führte zu Unmut bei den Nachbarn. Trotz der geringen Höhe des Schadens von 48 Euro hatte der Vermieter eine fristlose und hilfsweise eine ordentliche Kündigung ausgesprochen. Das Gericht stellte jedoch fest, dass der Stromdiebstahl den Hausfrieden nicht wesentlich störte und es an einer vorherigen Abmahnung mangelte.

Beim Urteil bezieht wurde berücksichtigt, dass der Mieter durch das Aufladen des Fahrzeugs lediglich einen geringen Schaden verursachte. Das Gericht orientierte sich dabei an der Geringfügigkeitsgrenze für Diebstahl geringfügiger Sachen, die bei etwa 50 Euro liegt. Auch eine frühere Abmahnung seitens des Vermieters fehlte, was ebenfalls zur Unwirksamkeit der Kündigung führte. Außerdem wollten die Mieter den Schaden wieder gutmachen und dafür 600 Euro zahlen. Da das Urteil nicht angefochten wurde, gilt es als rechtskräftig. Es zeigt, dass eine fristlose Kündigung bei einem Stromdiebstahl nicht immer gerechtfertigt ist.

Für Vermieter ist es wichtig, Stromdiebstahl genau zu dokumentieren und alle relevanten Daten zu sammeln. Dazu gehört auch eine Fotodokumentation des manipulierten Stromzählers und gegebenenfalls Zeugenaussagen. Darüber hinaus müssen Vermieter den Mieter zuerst abmahnen, bevor eine Kündigung ausgesprochen wird. Mieter sollten sich der rechtlichen Konsequenzen bewusst sein, die mit einem solchen Verhalten verbunden sind, und darauf achten, nicht unberechtigt Strom zu entnehmen.
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Fußbodenbeläge: Die besten Optionen für jedes Zuhause

Die Wahl des richtigen Fußbodenbelags hängt von den individuellen Bedürfnissen und dem Einrichtungsstil ab. Zu den gängigsten Optionen zählen Laminat, Parkett, Vinyl und Fliesen. Jeder dieser Beläge hat seine eigenen Vorteile, die ihn für bestimmte Räume besonders geeignet machen. Laminat ist besonders pflegeleicht und kostengünstig, während Parkett mit seiner Langlebigkeit und natürlichen Optik überzeugt. Vinyl und PVC sind für ihre Robustheit und Pflegeleichtigkeit bekannt.

Parkettboden – ob aus Massivholzelementen oder als Fertigparkett – bleibt aufgrund seiner Zeitlosigkeit und Strapazierfähigkeit eine beliebte Wahl. Wer einen nachhaltigen Bodenbelag sucht, sollte auf zertifizierte Produkte achten, die aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Neben klassischen Holzböden wie Laminat oder Parkett gibt es auch ökologische Varianten wie Kork und Linoleum, die besonders umweltfreundlich sind.

Vinylböden sind eine kostengünstige und pflegeleichte Alternative. Es gibt sie in vielen verschiedenen Designs. Für stark beanspruchte Bereiche, wie Flure oder Küchen, sind auch Fliesen und Naturstein bestens geeignet. Die Auswahl des passenden Bodenbelags sollte nicht nur ästhetischen Kriterien folgen, sondern auch auf Langlebigkeit und Funktionalität ausgelegt sein. Eine sorgfältige Auswahl und Pflege sorgt dafür, dass der Fußboden über Jahre hinweg seine Qualität und Optik behält.
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Grundsteuer: Kommunen erhöhen Hebesätze massiv

Die Grundsteuer haben viele Städte und Gemeinden in Deutschland 2023 erheblich angehoben. Der durchschnittliche Hebesatz stieg um 18 Prozentpunkte auf 409 Prozent – der größte Anstieg seit Beginn der Erhebungen. Eine Analyse der deutschen Prüfungs- und Beratungsorganisationen EY zeigt, dass mehr als 2.600 Kommunen den Hebesatz erhöhten. Nur etwa 50 der Kommunen nahmen eine Senkung vor.

Dieser Anstieg gehe vor allem auf die Reform des kommunalen Finanzausgleichs zurück, insbesondere in Rheinland-Pfalz. Dort passten viele Kommunen die Steuersätze an, um Einnahmeverluste zu vermeiden. Auch Nordrhein-Westfalen und Hessen verzeichneten hohe Hebesätze. Die Grundsteuer B, die für bebaute Grundstücke und Wohnungen gilt, spielte 2023 eine zentrale Rolle bei der Finanzierung öffentlicher Aufgaben und brachte 15,1 Milliarden Euro ein.

Ab 2025 wird die Grundsteuer aufgrund einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in einigen Bundesländern auf einer neuen Grundlage berechnet. Die bisherigen Daten stammen für Westdeutschland aus den 1960er Jahren und für Ostdeutschland aus den 1930er Jahren, was zu ungleichen Bewertungen führte. Die Reform soll die Berechnung fairer gestalten. Allerdings wird erwartet, dass viele Kommunen weiterhin den Hebesatz erhöhen, um gestiegene Kosten auszugleichen.
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Immobilienkauf: Neubau- oder Bestandsimmobilie?

Am Immobilienmarkt nimmt das Angebot an Bestandsimmobilien zu, was Käufern wegen niedrigerer Preise attraktiv erscheint. Kaufinteressenten sollten sich jedoch genau darüber informieren, welche Kosten noch auf sie zukommen. Dabei können auch professionelle Makler. Sie können potenzielle Käufer über die Vor- und Nachteile von Bestands- und Neubauobjekten aufklären.

Makler informieren zum Beispiel über den tatsächlichen Sanierungsbedarf und helfen, das Risiko finanzieller Überraschungen zu minimieren. Bei Unklarheiten verweisen gute Makler zudem an Experten wie Sachverständige. Mithilfe der Informationen sollte jeder Interessent individuell abwägen, ob eine Bestands- oder eine Neubauimmobilie seinen Bedürfnissen besser entspricht.

Bei Wohnung sollten Kaufinteressenten auch die Kosten für das Gemeinschaftseigentum beachten. Darauf weist der Verband Privater Bauherren hin. Auch hier können Sachverständige und Makler helfen, diese Kosten zu verstehen und zu bewerten, insbesondere durch Einsichtnahme in Versammlungsprotokolle und Budgetpläne der Eigentümergemeinschaft. Die gewonnen Informationen erleichtern die Bewertung der Gesamtkosten und können Kaufinteressenten dabei helfen, eine fundierte Entscheidung zu treffen.
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Sanierungen: Eigentümer sind verunsichert

Fast ein Drittel der Immobilieneigentümer in Deutschland würden nur dann energetische Sanierungen durchführen, wenn sie gesetzlich dazu verpflichtet wären. Das geht aus einer Studie der ING-Direktbank hervor. Trotz des Potenzials, durch solche Verbesserungen die Immobilienwerte und Mieten zu steigern, herrscht große Zurückhaltung. Dieses Zögern sei teilweise auf die Verwirrung und Unsicherheit zurückzuführen, die durch ständige Änderungen in den Förderprogrammen entstanden sind. Die Befragten geben an, den Überblick über vorhandene Fördermöglichkeiten verloren zu haben.

Finanzielle Anreize scheinen eine wichtige Rolle zu spielen, denn rund 18 Prozent der Befragten würden Sanierungen in Betracht ziehen, wenn die Kosten vollständig durch Zuschüsse oder Steuererleichterungen gedeckt wären. Weitere 9 Prozent würden eine Sanierung durchführen, wenn zumindest ein Teil der Kosten abgedeckt würde. Aus der Studie geht auch hervor, dass die alleinige Aufklärung über umweltfreundliche Bauweisen nicht ausreicht, um den notwendigen Umbau des Gebäudesektors voranzutreiben.

Angesichts der wachsenden Bedeutung der Energieeffizienz und entsprechender Vorschriften sind höhere Mieten und Verkaufspreise für energetisch sanierte Gebäude festzustellen. Eigentumswohnungen mit hoher Energieeffizienz erzielen signifikante Preisaufschläge. Für energetisch unsanierte Immobilien mit der Energieeffizienzklasse D oder schlechter rechnen Immobilienexperten dagegen mittel- bis langfristig von Preisabschlägen von 20 bis 30 Prozent.
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Vorkaufsrecht: Wem steht die Immobilie zu?

Bei einer Wohnungsumwandlung in Eigentum hat ein dingliches Vorkaufsrecht für Angehörige Vorrang vor dem Mietervorkaufsrecht, selbst wenn das Mietverhältnis zuvor bestand. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs hervor (Az.: V ZR 48/23). Das dingliche Recht bleibt dabei selbst nach einer Scheidung bestehen, wenn sich die Expartner entsprechende dingliche Vorkaufsrechte zugesprochen hatten.

Im spezifischen Fall hatte der Ex-Ehemann der Ex-Ehefrau ein dingliches Vorkaufsrecht eingeräumt, das trotz der Scheidung und nachfolgenden Vermietung bestehen blieb. Nun wollte er seine Wohnung verkaufen. Neben seiner Exfrau wollte auch sein Mieter die Wohnung kaufen und machte von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch. Der Exmann verkaufte die Wohnung an seinen Mieter. Dagegen zog seine Exfrau vor Gericht. Mit Erfolg. Der Bundesgerichtshof entschied, dass dieses Recht gegenüber dem Mietervorkaufsrecht Vorrang hat.

Für Eigentümer, Angehörige und Mieter bedeutet diese Entscheidung, dass die Bestellung eines dinglichen Vorkaufsrechts eine entscheidende Rolle spielen kann. Die Rechtsprechung verdeutlicht die Notwendigkeit, sich gegebenenfalls rechtliche Beratung zu suchen. So können die eigenen Rechte und Pflichten in solchen komplexen Situationen besser erfasst werden.
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Küche: Mehr als nur ein Ort zum Essen

Die Gestaltung von Essplätzen in Küchen wird zunehmend wichtiger für das Wohlbefinden und die soziale Interaktion in Wohnräumen. In modernen Küchen dienen Essplätze nicht nur dem Essen, sondern auch als zentrale Treffpunkte für vielfältige Aktivitäten wie dem Arbeiten, Entspannen und geselligen Beisammensein. Das sollte bei der Planung bedacht werden.

Die Wahl des richtigen Essplatzes sollte sowohl den verfügbaren Raum als auch den individuellen Lebensstil berücksichtigen. Ob eine integrierte Bistro-Ecke, eine flexible Thekenlösung oder eine großzügige Essecke, jede Lösung sollte darauf abzielen, eine optimale Balance zwischen Funktionalität und Wohnlichkeit zu schaffen. Dabei spielen auch höhenverstellbare und multifunktionale Tische eine immer größere Rolle, die zum Beispiel zum Vorbereiten der Lebensmittel genutzt werden können.

Der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche Volker Irle betont die Bedeutung von Essplätzen, die sich harmonisch in das Gesamtdesign der Küche und des Wohnbereichs einfügen. Sie können dabei eine breite Palette an Stilrichtungen von modern über retro bis hin zu klassisch abdecken. Die richtige Auswahl und Gestaltung von Essplätzen kann entscheidend dazu beitragen, eine einladende und funktionale Wohnküche zu schaffen.
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